Trojaner können Schadprogramme einschleusen
Das Software-Haus Symantec warnt vor einer Sicherheitslücke in der Multimedia-Software Flash Player. Kriminelle nutzten bereits die Schwachstelle aus, um Internet-Nutzern Schadprogramme - sogenannte Trojaner - unterzuschieben, teilte das Unternehmen mit.
Der Hersteller des Flash Player, Adobe, rät, auf die neueste Version (Flash Player 9.0.124.0) zu aktualisieren. Laut Adobe tritt das Problem in dieser Version nicht auf. Der Flash Player wird zum Abspielen von Videos und Animationen verwendet und ist auf einer Vielzahl von Internet-Rechnern installiert.
Empfehlung: Flash Player nicht nutzen
Wenn Nutzer infizierte Flash-Dateien im swf-Format aufrufen, lädt sich von chinesischen Websites die schädliche Software nach. Bislang sind laut Symantec mehrere Tausend Seiten gehackt worden. "Deutsche Websites sind bislang nicht betroffen", sagt Daniel Bachfeld, Experte für Computersicherheit beim Fachmagazin "c't". Eine Infizierung sei jedoch jederzeit möglich, betont er.
Bis sich die neue Version tatsächlich als sicher erwiesen hat, sollten Surfer deshalb besondere Vorsicht walten lassen. Bachfeld rät Firefox-Anwendern, Zusatzprogramme (Add-ons) wie Flashblock oder NoScript einzusetzen. Sie verhinderten, dass in Websites eingebettete Flash-Elemente automatisch geladen werden. Anwender könnten die Multimedia-Dateien aber manuell starten, wenn sie die Quelle für vertrauenswürdig hielten.
Quelle: www.tagesschau.de
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